Agil arbeiten – schneller shippen

Wie schon mal erwähnt, sind wir ein crossfunktionales Team bestehend aus Entwicklern, Marketing-Experten, Designern und Kundenbetreuern. Einer der Vorteile dabei: Alles wissen immer, wer gerade woran arbeitet und größtenteils wird in Pairs gearbeitet, um beispielsweise Inselwissen zu vermeiden („Der Kollege hat Urlaub, da müssen wir warten, bis er wieder da ist“ ist ein Satz, der bei uns nicht vorkommt.)

Ein weiterer Vorteil: Alle im Team wissen über Kundenwünsche Bescheid, egal über welchen Kanal eine Anfrage reinkommt (Ticket, Telefongespräch, Social Media etc.).

Ein Beispiel: CLINQ bietet CRM-Integrationen, damit Kunden Ihre Kontakte auch in CLINQ nutzen können. Derzeit unterstützen wir bereits viele bekannte CRMs wie z. B. salesforce, pipedrive oder auch Google. Über Facebook kam die Frage, ob wir auch eine Integration von Citrix Podio anbieten. Ich fragte einen Kollegen und er sagte: „Hm, noch nicht, kann ich aber mal eben schnell bauen.“ Gesagt getan: Innerhalb von 2 Stunden war die Integration programmiert und ins Interface integriert. (Wer sich jetzt fragt, wo denn die Story im Sprint aufgetaucht ist: Es war ein Open Friday. 😉 )

podio_integration

Der Kunde war sichtlich erfreut und auch ziemlich überrascht. Zugegeben: Das geht natürlich nicht mit jedem Feature so leicht und auch nicht jedes Feature, das angefragt wird, schafft es dann ins Produkt. Wir versuchen aber schon, Kundenwünsche (schnell) zu erfüllen, damit jeder den Service zur Verfügung hat, der ihm den größten Nutzen bringt.

CLINQ nutzen – trotz vorhandener Telefonanlage

Viele unserer Nutzer testen CLINQ aktuell neben ihrer bestehenden Telefonie-Lösung. Um das so einfach und reibungslos wie möglich zu gestalten, ohne die eigenen Kunden mit einer neuen Rufnummer zu verwirren, kann man verschiedene Dinge tun.

Weiterleitung der eigenen Rufnummer auf CLINQ
Eine einfache Möglichkeit besteht darin, eine Weiterleitung der bestehenden Rufnummer auf eine CLINQ-Rufnummer zu schalten. Anrufe landen dann automatisch in CLINQ. Bei den Kollegen von sipgate team geht das zum Beispiel so:

weiterleitung_team

Eigene Nummer als Absenderrufnummer setzen
In CLINQ selber kann man dann entsprechend die Rufnummer der eigenen Telefonanlage als Absenderrufnummer setzen. Wie einfach das geht, haben wir in diesem kurzen Artikel beschrieben: Absenderrufnummer in CLINQ setzen
Übrigens: In nächster Zeit werden wir auch die Mitnahme von Rufnummern (Portierung) zu CLINQ umsetzen.

Die eigene Rufnummer mit CLINQ nutzen

Mittlerweile wird CLINQ fleißig getestet und bei einigen Kunden kam die Frage auf, wie sie ihre vorhandene Rufnummer in CLINQ verwenden können, da diese ja bei ihren eigenen Kunden bekannt sei. Zum Glück ist das in CLINQ sehr einfach zu machen.

Eigene Rufnummer als Absenderrufnummer setzen
Für jeden Channel lässt sich mit wenigen Klicks die Absenderrufnummer ändern, damit dort die eigene Rufnummer gesetzt werden kann.

absenderrufnummer_setzen

Oberhalb aller Channel steht links die Rufnummer des Channel und rechts die Absenderrufnummer. Klickt man auf den Stift neben der Absenderrufnummer öffnet sich ein Menü, in dem man die Funktion aktivieren und die eigene Rufnummer eintragen kann.

Wenn man die Rufnummer eingetragen hat, drückt man einfach die „Enter“-Taste oder klickt neben dem Menü – schon ist die Rufnummer gesetzt. Ab sofort sieht der Angerufene die gesetzte Rufnummer. Diese Einstellung lässt sich jederzeit ändern.

Endspurt zum Start von CLINQ

Wir befinden uns endlich auf der Zielgeraden. Soll heißen: Wir haben uns vorgenommen, nächste Woche mit einer ersten Version vom neuen CLINQ fertig zu werden. Im Team macht sich Aufregung breit, aber vor allem große Vorfreude! Hier mal ein kurzer Blick auf das, was noch fehlt bzw. gerade in Arbeit ist.

Die Registrierung für CLINQ
Damit man sich eigenständig für CLINQ registrieren kann, müssen wir die Anmeldung noch implementieren. 95 % sind bereits geschafft, der Rest ist Teil dieses Sprints.

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10er-Rufnummernblock für jeden Account
Jeder CLINQ-Account bekommt einen 10er Rufnummernblock aus dem Ortsnetz des jeweiligen Unternehmens. Damit dies automatisch geschieht, sind noch ein paar Tasks zu erledigen. Auch das passiert diese Woche.

Das Payment – bequem bezahlen
Die ersten 30 Tage in CLINQ sind kostenlos. Damit man anschließend in einen regulären Vertrag wechseln kann, stellen wir verschiedene Zahlverfahren zur Verfügung. Die Anbindung an unser Zahlungssystem ist gerade in Arbeit.

Das sind in etwa die Dinge, die wir bis zum Start noch erledigen müssen. Wir gehen – wie erwähnt – davon aus, dass wir das bis nächste Woche schaffen. Also: Daumen drücken, bitte!

Zum Schluss noch eine (unvollständige) Liste der Features und Funktionen, die wir in den letzten Wochen in CLINQ eingebaut haben:

  • Jeder Benutzer hat einen privaten Channel inklusive Rufnummer.
  • Es können je Channel gleichzeitig mehrere Anrufe angenommen werden.
  • Neue Benutzer können direkt über das Interface eingeladen werden.
  • Wir haben einen Bot integriert, mit dem man Testanrufe machen kann.
  • Man kann für Notizen und Namen Emojis verwenden. 😉
  • Wir haben die Verknüpfung mit folgenden CRMs implementiert: ActiveCampaign,
    HubSpot, pipedrive, salesforce, weclapp, workable und Google.
  • Die Absenderrufnummer der Channel kann individuell geändert werden.

So arbeiten wir bei CLINQ

CLINQ ist ein Produkt der sipgate GmbH. Genau wie sipgate arbeiten auch wir bei CLINQ lean und agil in einem crossfunktionalen Produktteam. Konkret heißt das: Alle wichtigen Rollen sind in einem Team vereint: Entwickler, Kundenbetreuer, UXer, Marketing und der Product Owner, der sich um die strategische Ausrichtung des Produkts kümmert. Dadurch, dass alle Rollen in einem Team vereint sind, haben wir kurze Entscheidungswege und können zum Beispiel schneller neue Features implementieren. Hierarchien gibt es bei uns nicht, alle sind gleichberechtigt.

So nutzen wir Scrum
Wir arbeiten bei CLINQ nach Scrum. Oder besser: Wir nutzen bestimmte Methoden und Artefakte aus dem Scrum-Framework. Wie das genau aussieht, lässt sich am einfachsten am Beispiel eines unserer Sprints zeigen.

Ein Sprint startet bei uns immer montags mit dem Planning. Dort legen wir fest, was wir diese Woche erreichen wollen, indem wir Stories aus dem sogenannten Backlog ziehen. Das Backlog pflegen wir gemeinsam im ebenfalls wöchentlichen Grooming. Meist geht es bei den Stories um bestimmte Verbesserungen und neue Funktionen, die wir für die Nutzer implementieren wollen. Aber auch Themen rund um Marketing und Kommunikation tauchen hier auf. Beispielhaft hier mal eine Story aus dem letzten Sprint:

„Als Ulf (eine unserer Personas) möchte ich die Absendernummer eines Channels ändern können, damit ich nicht nur Testanrufe machen, sondern auch echte Kunden anrufen kann.“

Diese Story ist aufgrund von Kundenfeedback entstanden. Viele unserer Alpha-Tester wünschen sich, dass sie auch schon während der Testphase die Absenderrufnummern ihrer Channels ändern können, damit sie bei ausgehenden Anrufen von ihren Kunden erkannt werden.

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Und wie geht’s jetzt weiter?
Zwei Entwickler verpflichten sich je nach Bedarf mit einem UXer für die Story und zerlegen sie dann im Task Breakdown in zu erledigende Aufgaben. Die beiden Entwickler arbeiten fast immer am Code, indem sie pairen (also zu zweit am selben Code arbeiten, auch am selben Arbeitsplatz). besonders wenn – wie in diesem Fall – Funktionen in das Interface eingebaut werden, ist ein UXer dabei und erarbeitet mit den Entwickeln zusammen die benutzerfreundlichste Lösung. Zusätzlich versuchen wir, alle neuen Funktionen auch direkt von „echten Nutzern“ ausprobieren zu lassen. Dazu laden wir zum Beispiel Leute zu uns ein oder machen regelmäßige Usertests mit Kollegen außerhalb des CLINQ-Teams.

Kommunikation im Team
Ein weiterer Bestandteil unserer Arbeitsweise ist das tägliche Standup. Hier hält sich das Team gegenseitig auf dem Laufenden: Wie weit kam das Entwickler Pair gestern mit dem Feature, die Absenderrufnummer individuell ändern zu können? Wie soll es heute weitergehen? Brauchen sie dafür eventuell Hilfe von einem anderen Teammitglied?

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Retrospektieren hilft
Wir wollen aus der Vergangenheit lernen. Deshalb lassen wir einmal in der Woche den vergangenen Sprint in der Retro Revue passieren. Was ist gut gelaufen, was schlecht? Welche Ideen gibt es? Hier geht es vor allem darum, die Zusammenarbeit im Team kontinuierlich zu verbessern und eventuelle Unstimmigkeiten zu klären. Oft fallen aus den Retros sogenannte Action Items heraus, also Dinge, die das Team in der Zukunft tun möchte, um noch besser und auch schneller arbeiten zu können.

Warum machen wir das überhaupt?
Durch iteratives Arbeiten können wir Fehler früh erkennen und Dinge ausprobieren, bevor wir übermäßig viel Aufwand in die Entwicklung eines Produkts stecken und erst am Ende feststellen, dass es niemand benutzen möchte. Außerdem können durch wöchentliche Sprints kontinuierlich und flexibel neue Produkteigenschaften implementiert werden.

Neue Features bei CLINQ

Wir arbeiten bei CLINQ nach Scrum. Das bedeutet, dass wir uns am Anfang eines Sprints (bei uns ist das ein wöchentlicher Zyklus) vornehmen, bestimmte Verbesserungen und neue Funktionen für die Nutzer zu implementieren. Diese Verbesserungen sind als „User Stories“ formuliert, in denen beschrieben ist, was wir implementieren wollen und vor allem, warum. Wie das genau aussieht, darüber schreiben wir demnächst mal am Beispiel eines Sprints. In den letzten Wochen haben wir bereits einige neue Funktionen und Verbesserungen eingebaut.
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